WACHTRÄUMERIN Eins Zwei Drei Vier Fünf Sechs Herz

Die neue Chance?



 

Es lief alles so schön unkompliziert da meldete sich aufeinmal die Liebe zurück und sehnte sich nach Aufmerksamkeit. Oh wie sie nerven konnte! Das kann man sich kaum vorstellen. Ich erhörte sie Anfangs nicht doch irgentwann schrie sie so laut das man keine Wahl hatte außer die zur Kenntnis zu nehmen. Also tat ich etwas gegen dieses Schreien und machte mich ans Werk. Und es schien wirklich zu funktionieren sie ließ sich durch Freunde besänftigen und stellte das Schreien ein. Doch wie erwartet erwachte dieses Monstrum erneut zum Leben und schien plötzlich alles zu zerstören. Und wie sollte es sein es enstand ein heiden Chaos aus dieser Situation. Wieso konnte Freundschaft nicht wichtig genug sein? Wer braucht schon eine Beziehung, wenn er froh ist die gescheiterte Ehe los zu sein? Und wer bestimmt eigentlich wie lange die Trauerphase danach ist? Fragen über Fragen doch niemand hatte die Antworten für mich. So stürmte ich also in die Arme eines Menschen dem ich wirklich alles anvertraute nur merkte er das nicht mal. Er nahm mich wohl wahr ja. Doch das wars auch schon mit herzlichkeiten. Aber das schlimmste Übel war eigentlich als er alles seltsam werden ließ. Ich gestand ihm meine Gefühle, nicht etwa um ihn zu beeinflussen, sondern um ihm zu sagen hier bin ich damit du Bescheid weißt. Doch er lehnte wie erwartet ab. Wieso er danach jedes Treffen in einen einzigsten Beziehungskomplott verwandelte verstehe ich bis heute noch nicht. Wieso sollte man denn ablehnen und anschließend genau diese Zärtlichkeiten einfordern? Und nein es ging hierbei nicht um ein Tächtelmächtel auf das ich mir was einbilde. Es ging um wahre Emotionen. Das Abends ungern nach Hause fahren, das regelmäßig sehen wollen, das Küssen, die Sehnsucht all das. Ist das nicht etwas seltsam, wo man doch vorher noch betont hat das man all das garnicht zu brauchen scheint und schon garnicht von der Person von der man es nun verlangt? Aber sei's drum vielleicht grübel ich einfach wieder zu viel. Dabei hab ich doch grade angefangen glücklich zu werden.

24.1.11 02:57


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Das Scheitern der Existenz



Das war es nun also die Ehe war gescheitert der Mann weg. Mein ganzes Leben begann vor sich hin zu bröseln wie ein verdammter Keks unter'm Laster! Doch das konnt ich mir nicht länger mit an tun also beschloss ich ab sofort mein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Wer braucht schon Leute die einem sagen wo's lang geht und dabei nicht einmal links von rechts unterscheiden können. So stapfte ich los hinaus in die Welt in der Hoffnung wenigstens irgentetwas zu stande zu bekommen. Und so kam es ich begann endlich wieder mich auf zu rappeln schluss mit dem ganzen alten Trott! Ich begann meine Schule endlich mal zu beenden auf eine Weise wie ich sie auch beenden wollte. Ich fand neue Freunde und riskierte dafür mein ganzes Privatleben. Ab sofort gab es nur noch meine Schule, meine Freunde und Mich! Keine alt Lasten mehr, kein grübeln, kein Mann, keine sonstigen Verpflichtungen. Anfangs war es wirklich komisch zugegeben ich hatte mich an mein altes Leben gewöhnt doch mitlerweile ist es das beste was man sich nur vorstellen kann! Es vergeht kein Tag an dem ich mich nicht über meine Entscheidung freue & es vergeht keine Minute ohne ein lächeln. Ich bin einfach nur glücklich und bin verdammt zu frieden damit! Also wozu beschweren, wozu nachdenken anstatt es einfach nur zu genießen?! Ich war früher eingesperrt in einer Ehe die mich nicht glücklich machte. Von einem Mann der mir den Kontakt zur Außenwelt nahm. Von einer Familie die Besitz von mir ergriff und mich hetzte. Von Freunden die Aufmerksamkeit brauchten aber nie Aufmerksam waren. Und es war hart das im nach hinein zu merken aber es war gleichzeitig notwendig und das beste was passieren konnte. Klar tut es mir bei einigen leid und ich frage mich was wohl aus ihnen geworden ist. Aber ich bin viel zu glücklich als das mich das runter reißen könnte. Ihr denkt nun sicher ich bin egoistisch! Aber ganz im gegenteil ich tue viel für die Leute die noch übrig geblieben sind und würde alles für sie geben aber auch nur weil ich weiß das sie es ebenso für mich tun würden. Also nutzt euer Leben und haltet nicht an alten Lasten fest! Und ganz im ernst fürchtet euch nicht vor dem Neuanfang, denn manchmal ist genau er es der euch das Leben rettet und es wieder lebenswert macht!

24.1.11 02:39


Träumer



Es war immer schon schwierig zu sein ein Träumer zu sein. Alle anderen um mich herum waren typische Pläneschmieder! In so einer Situation plötzlich mitten in der Masse zu stehen und zu sagen ich habe einen Traum ich möchte nicht Planen ich möchte hoffen,warten und darauf zu arbeiten war äußerst schwierig und für die Anderen unbegreiflich. Sie schauten mich verwirrt an und sagten schnell Dinge wie "Du solltest dir Alternativen überlegen und sehen was du tun kannst, du hast nicht die Chance zu wählen" aber ich war mir sicher ICH KONNTE! Und so entschied ich natürlich versuchte ich mich immer wieder an gewissen Alternativen jedoch stellte sich schnell heraus das diese Alternativen keine waren. Und so beschloss ich also weiterhin das zu tun was ich am besten konnte TRÄUMEN! Viele Menschen mochten mich vielleicht genau deswegen. Weil ich unbekümmert durch die Welt zog und dabei doch in gewisser weise einen roten Faden verfolgte. Aber fast doppelt so viele hassten mich auch genau für dieses Verhalten!, sagten ich sei nicht fähig irgendetwas zu erreichen. Da ich mich damals schnell entmutigen lies, glaubte ich natürlich an das was die Leute mir einredeten. Ich stratete also unzählige Versuche neue Alternativen die keine wahren für mich zu suchen doch es bewies sich. Das das beste niemals gegen etwas zu ersetzen ist was deiner Stimmung lediglich zu einem "hmm geht so" verhilft. Also dachte ich nach ich blickte auf den roten Faden der sich durch mein Leben zog und stellte fest das alles total aus der Bahn geraten war. Ich machte mich also auf die Träume die in mir schlummerten zu verwirklichen und scheiterte mit jedem Versuch. Irgendwann beschloss ich also das träumen vielleicht nicht die richtie Art für mich zu leben zu sein scheint. Ich hatte keine Träume mehr stattdessen war ich voll mit Plänen bestückt die diesmal auch wirklich funktionierten, dachte ich zumindest. Doch wie sich rausstellte war auch das nur eine der vielen Alternativen. Denn deine Träume werden dich immer wieder einholen! Träumer werden immer solche bleiben egal wie sehr sie sich bemühen es nicht so sein zu lassen. Also stürzte ich mich in eine Welt die mir bis dorthin noch völlig fremd war. In die moderene Welt von Chatten, unpersönlichen Kontakten und hoffentlichen leidensgenossen die in wirklichkeit keine waren. Das kalte anonyme Internet wie ich einst dachte. Doch ich musste schnell feststellen das es genauso wenig kalt und anonym ist wie die Großstädte dieser Welt. Es war schön und auf gewisse art beruhigend. Ich verweilte doch also eine Weile schloss gute Kontakte verabschiedete mich jedoch auch von einigen anderen mit denen ich weniger guten Kontakt hatte auf dauer. Ich zog mich komplett aus der außen Welt zurück, so nach und nach. Ich baute Meter hohe Mauern zwischen mich und mein reales Umfeld, niemand sollte mir zu nah kommen. Das bekamen sie dann auch relativ schnell zu spüren. Ich veränderte mich, auf einen schlag war ich nicht mehr die die ich einst war. Meine Eltern machten sich damals Sorgen um mich und dachten es wäre vielleicht garnicht so schlecht mich inne Klinik einweisen zu lassen in der sie mich quälen und zwanghaft unter medikamente setzen. Als ob das was geholfen hatte. Im gegenteil nachher hasste ich meine Eltern mehr als jemals zuvor und meine Situation verschlechterte sich immer mehr mit den Jahren. Chronischer Schlafmangel, Manische Depression, haufen weise Medikamente die mir helfen sollte. Doch nichts half. Anscheinend hatten es alle Menschen um mich herum endlich geschafft mich, mit samt meinem Gemäuer zu fall zu bringen. Und so zappelte ich herum. Ein Nervenzusammenbruch gefolgt vom nächsten. Ständige Aussetzer und dieses unerträgliche Leiden! DOCH KEIN ARZT DER WELT KONNTE MIR HELFEN! Also beschloss ich schließlich mir selbst zu helfen, OHNE Medikamente. Ich dachte auch bis heute das ich das wirklich gt im Griff hätte, doch wies scheint nimmt alles eine etwas andere Wendung als ich möchte. Plötzlich geriet alles aus der Bahn. Mein Leben, mein Umfeld, MEINE EIGENST ERSCHAFFENE WELT! Alle Menschen um mich herum sei es internet oder reale Freunde schauten weg und wollten es nicht wahr haben. Ich hatte das Gefühl allein zu sein, ohne wirklich allein zu sein!? Ich weiß das das alles sehr seltsam klingt aber so schien es zu sein. Ich kam mir hilflos und so verloren vor. Ich kämpfte mit letzter Kraft dagegen an. Doch nichts half gegen dieses schreckliche Gefühl zu versagen. Alles was man dachte bisher erreicht zu haben vor einem im Sand versinken zu sehen. Da waren sie also die letzten 4 Jahre meines Lebens! Von Jetzt auf Gleich verschwunden und nie wieder gesehen. Damals dachte ich es könnte garnicht schlimmer kommen. Doch bekanntlich folgt nach jedem Tief, ein Hoch und anschließend ein noch tieferes Tief!
11.7.10 17:40


Die komische Stimmung



Da war sie wieder diese dunkle Decke die alles unter sich verschluckte. Die niemandem Einsicht bot in ihr Inneres. Was auch immer man mit ihr anfangen sollte, ich wusste es nicht! Man konnte sie nicht verscheuchen, nicht gegen sie ankämpfen sie war einfach da. Muffig, dunkel und alt. Ich hoffte natürlich das sie auf schnellstem Wegen wieder kehrt machte und mich verlassen würde. Doch der Wunsch blieb auch leider nur ein Wunsch. So lebten wir also zusammen die muffige Decke und ich. Es war kein schönes Leben das kann ich euch versichern. Alles wurde aufeinma ganz anders dargestellt. Es gab viel Streit, viele Missverständnisse und noch mehr Trennungen. Und der Pakt? Naja den konnten wir wohl vorher schon knicken! Wie hätte auch nur ernsthaft jemand glauben können das dieser ganze Blödsinn wirklich funktioniert?! Aber was solls. Schlechte Erfahrungen sind da um gemacht zu werden. Nach vielen, vielen Tagen mit meinem ständigen neuen Begleiter quälte ich mich nun endlich nach draußen in die kalte, harte Welt. Anfangs war es eine äußerst ungemütliche Begegnung, unfreundlich und abweisend. Doch nach dem etwas Zeit vergangen war gefiel mir diese kalte und harte Welt aufeinmal genauso gut wie vorher. Ich beschloss also neue Kontakte zu knüpfen und die Decke, eine Decke sein zu lassen. Mein Plan ging natürlich überhaupt nicht auf. Wer hätte auch etwas anderes erwartet nach solchen Begleitern im Vorfeld. Ich irrte also durch die Welt in der Hoffnung irgendwann jemanden zu finden der es wirklich mit MIR aushalten kann. Ich hoffte dabei das weder Aussehen noch Interessen eine Rolle spielten. Es gestaltete sich auch äußerst schwierig um ehrlich zu sein, doch plötzlich und so ganz ohne mühe stand er da. Der Mensch der mein Leben wieder verändern sollte, diesmal wiederum zum Guten! Wir kamen also ins Gespräch der "Neue" und ich und stellten auch recht schnell einige Gemeinsamkeiten fest. Innerhalb kürzester Zeit rückten wir so schnell ziehmlich eng zusammen und waren bald unzertrennlich, so schien es zumindest. Einige Zeit funktionierte dieses Schema auch doch schnell schliech sich wieder dieses komische Gefühl an. Sollte mir etwa diesmal das Glück gegönnt sein? Und dann folgte wohl die prägendste Aussage meines Lebens ich verstand sie erst nicht und sie war in jenem Moment wirklich bedeutungslos doch nach einigen Tagen könnte man es als neues Lebensmotto auslegen. AUCH TRÄUMER HABEN GLÜCK!
26.6.10 05:04


Der Pakt!



Der Pakt änderte alles. Aufeinmal arbeiteten wir enger zusammen. Wir wussten das wir uns nicht zu verstellen brauchten. Wir wussten das die anderen uns so akzeptierten wie wir waren. Und nun wussten wir auch das wir alle gleich dachten was diese Situation anging. Aus einer festen 3er Gruppe enstanden aufeinmal viele verschiedene Konstellationen. Jede mit einem anderen Themengebiet und doch wussten wir das letztendlich alle mit einbezogen werden würden. Denn niemand hatte etwas davon ein Einzellkämpfer zu sein, auch dann nicht wenn man denkt es geht nicht anders. Wir lernten plötzlich das es nicht falsch ist anderen zu vertrauen und sich auf sie zu verlassen. Und obwohl wir all das nun endlich klar gestellt hatten.. änderte sich nichts! Wie sollte es auch anders sein..

Niemand weiß ob es nur war um uns gegenseitig ein besseres Gefühl zu vermitteln? Um uns gegenseitig zu zeigen wie wichtig wir uns sind? Vielleicht aber auch einfach nur um das Thema schnellst möglich ab zu schließen. Denn niemand von uns hätte es je akzeptiert, wenn einer von uns wirklich ehrlich geblieben wäre und gesagt hätte "Ich werde es versuchen aber ändern wird sich nichts weil ich nun eben so bin". Immerhin waren wir unser ganzes Leben so und wieso sollten wir uns dann auch für andere Menschen ändern. Es sind ja auch NUR Freunde die einem eventuell helfen wollten. Aber nun gut vereinbaren wir eben in Zukunft sachen an die wir uns einfach nicht halten. Wer weiß ob das nicht vielleicht sogar das beste mittel ist um durch Leben zu kommen. Aber ist das wirklich Sinn und Zweck einer Freundschaft sein Wort stetig zu brechen? Ich denke nicht aber naja was solls so sind wir eben und wozu auch neue Menschen kennen geschweige denn lieben lernen, wenn man sich dazu einfach mal 2 Minuten öffnen müsste um für den Andern etwas zugänglicher zu werden. Immerhin will man seinen Gegenüber ja nur verstehen! Aber das scheint wohl nicht mehr erwünscht zu werden in ner Freundschaft. Ich meine wozu sollte man sich auch verstehen? Es ist doch viel lustiger einfach Jahre lang an einander vorbei zu reden! Naja wie auch immer. Wir beschlossen also mehr oder weniger alles beim Alten zu belassen. Der Pakt war also dahin. Die ganze Diskussion der ganze Austausch umsonst. Aber was wären Freunde wenn sie nicht auch für sowas Verständnis aufbringen könnten. Es lief also alles wie vorher, eben mehr oder weniger gut. Bis sich aufeinmal wieder die seltsame Stimmung an schlich.

25.6.10 04:53


Gefühle!?



Kaum zu glauben das so etwas noch besaß und ich muss dazu sagen das ich in der Zeit davor bestens ohne sie klar kam!

Und aufeinmal schleichen sie sich wieder an, wie kleine Keime die dich anfallen und dir später dann eine ewig lange Grippe verpassen. Ich fühlte mich vom Leben veräppelt. Konnte denn nicht einmal was einfach nur funktionieren? Nein, konnte es offensichtlich nicht! Aufeinmal schlichen sich merkwürdige Momente an. Momente ich denen ich lachte und sekunden später zu weinen anfing. Und ich wünschte mir die Zeit zurück in der ich nichts empfand. Also beschloss ich kurzer Hand sie einfach mit Alkohol zu bekämpfen. Ich wusste zwar das es nur von kurzer dauer sein würde aber ich brauchte dieses kleine weilchen um klare Gedanken fassen zu können. Nachdem ich dann also mächtig viele Phasen hinter mir hatte schien alles nur noch schlimmer zu werden. Ich drehte total durch. Oft schon wegen kleinigkeiten die für andere garnicht von belang waren. Ich selbst hatte schon das Gefühl durch zu drehen. Da wunderte es mich garnicht das andere plötzlich Abstand hielten. Doch in diesem Moment waren meine Helden an meiner Seite immer für mich da. Sie halfen mir durch diese Situation und es folgte "Der Tag der Wahrheit". Wir tauschten uns über alles vergessen aus. Über all das was wir uns versehentlich oder vielleicht auch absichtlich verschwiegen hatten. Und zu überraschung aller, kam jeder damit klar. Es war schockierend wie viel Gedanken wir uns machten um die Reaktionen des Anderen. Dabei waren es doch Helden oder nicht? Anstatt einfach darauf zu vertrauen das sie es verstehen würden, so wie sie bisher immer alles verstanden hatten, zerbrachen wir uns unnötig den Kopf darüber. Es war teils lächerlich aber auch irgendwie rührend. Doch das Glück hielt nicht lange wie hätte es auch anders sein sollen. Es folgte der nächsten Tiefschlag, der nächste Einsatz für meine Helden um zu zeigen was sie drauf hatten. Und so entwickelte sich alles anders als zuvor gedacht. Aufeinmal wurde alles so klar. Es lösten sich viele Probleme aufeinma wie von selbst und dieses unsichere Auftreten der letzten Tage war wie verschwunden. Der Alltag schien eingekehrt zu sein. Jeder wusste was er zu tun hatte. Jeder versuchte sein besten zu geben und plötzlich, hatten ALLE Erfolg! Dabei bestand der Erfolg einzig und allein darin das diese Freundschaft halten würde. Das jeder von uns um diese Freundschaft so dankbar gewesen ist und das wir alle Helden brauchten. Also schlossen wir einen unausgesprochenen Pakt. Wir würden uns nicht belügen, uns nichts verschweigen und versuchen auf den anderen ein zu gehen. Wir versuchten alte Stränge fester zu verknüpfen und neue doppelt so fest zu schnüren wie zuvor. Wir beschlossen etwas einzigartiges zu schaffen. Etwas was so magisch zu sein schien das nichts es zerstören konnte. Und auf einmal änderte sich alles!

25.6.10 04:40


Persönliche Helden



Ich war Ratlos. Wie konnte ich ihnen nur schonend bei bringen das ich Abstand von ihnen wollte ohne sie dabei zu verletzten? Sie waren für mich Alles! Meine Helden eben. Doch wie konnte ich meinen Helden sagen das ich keine Helden wollte und sogar vielleicht keine brauchte. Ich wollte doch so gern allein sein und doch wollt ich nie wirklich allein sein. Ich steckte fest. Diese Helden waren einst alles für mich doch ich hatte sie schon genug mit in den Abgrund gezogen. Niemand möchte Helden am Boden sehen und schon garnicht seine Eigenen. Also setzte ich mich hin und fragte mich wie diese Menschen für mich so groß geworden sind. So unvergesslich und lebenswichtig. Und Anfangs dachte ich wirklich das dabei niemals was zu stande kommen würde. Es dauerte endlos bis ich alles zusammen hatte. Jedes kleinste Detail aufgeschrieben hatte. Und ich fing wieder an zu überlegen. Sollten Helden nicht deshalb Helden sein weil sie unvergessliches tun? Und wenn sie unvergessliche Dinge taten wieso erinnerte ich mich an so vieles nicht mehr. Und plötzlich viel es mir wie Schuppen von den Augen. Sie waren normale Menschen ich hatte sie zu meinen Helden gemacht weil sie die wichtigsten stützen waren und ich einfach hoffte das meine Helden mich niemals verlassen würden. Mich stimmte aufeinmal so vieles Traurig, ein Lied, ein Gedanke, ein Bild und die anwesenheit meiner Helden die ich nach wie vor nicht enttäuschen wollte. Ich beschloss also Ihnen nicht von dem geplanten Rückzug zu sagen. Sie blieben also meine Helden und ich fing langsam immer schneller an zu begreifen weswegen meine Helden meine Helden wahren. Sie waren die großartigsten Personen die ich um mich haben konnte FÜR MICH! Sie kamen zu mir und sie nahmen mich herzlichst auf. Sie waren jederzeit da und versuchten mich vor allem schlechten zu bewahren. Sie taten all das was nur Helden tun konnten. Ich fühlte mich ihnen mitlerweile so nah das ich bei einigen das Gefühl hatte sie konnten Gedanken lesen. Doch wo ein Hoch ist folgt auch leider schnell ein Tief und so fiel ich wieder. Wie konnte ich meinen Helden nur vermitteln wie wichtig sie mir waren? Worte würden dazu nicht ausreichen, selbst Gesten nicht. Wie konnte ich diesen Menschen, meinen Helden, nur zeigen das sie mich niemals verlassen durften. Das sie mir wichtiger waren als alles andere vor ihnen. All das gegrübel half nichts, ich weiß es bis heute noch nicht. Doch ich hoffte das sie mich verstanden und sahen wie wichtig sie mir waren auch wenn ich es ihnen niemals richtig hätte zeigen geschweige denn sagen können. Also versuchte ich das für sie zu tun was sie für mich bisher immer taten. Ich war für sie da, ich hörte ihnen zu und ich versuchte zu helfen so gut es ging. Es schien mir auch wirklich zu gelingen.. Anfangs. Dann wiederum schlich sich die nächste schwierigkeit an, Emotionen! Längst vergesse Emotionen die sich tief in meinem inneren versteckt hatten aufeinmal waren sie wieder da. Das Glück, die Trauer, die Angst, das Selbstbewusstsein. Sie packten mich von hinten und warfen mich auf der Bahn.
25.6.10 04:09


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