WACHTRÄUMERIN Eins Zwei Drei Vier Fünf Sechs Herz

Es kam wie es kommen musste..



Und so kam es wie es kommen musste. Auch der Anfangs so perfekte mann verließ mich. Ich kam mir vor wie in einem ewigen Kreislauf gefangen. Immer das selbe Spiel ein Wenig Glück und anschließend viel mehr Trauer. Doch wieso trauerte ich?
Ich denke weil ich mir selbst nicht eingestehen wollte das es trotz allem wieder besser werden kann. Das es bergauf geht, das ich ganz alleine es schaffen könnte! und so kam es das ich bitter litt. mich zerriss es schier und doch gab ich die Hoffnung nicht auf. er stieß mich jeden Tag von neuem von sich, zeigte mir wie sehr ich ihn an zu widern schien. doch ich wollte es nicht verstehen. Oder konnte ich es nicht? ich war gefangen in einem Kreislauf der zeit. Mein Glück war abgelaufen und schon stand die Trauer bereit. doch diesmal schlich sie sich nicht langsam in meinen Alltag ein, oh nein! sie packte mich und riss mich zu Boden, ohne auch nur einen kleinen Ansatz im Vorfeld zu zeigen. Und immer zu packte sie mich, jeden Tag aufs neue. Wehrlos musste ich mit ansehen wie mein "normales Leben" langsam einem Scherbenhaufen glich. und so stand ich da den Scherbenhaufen betrachtend und wusste nicht weiter. Ich wollte weg einfach nur weit weg von allem und doch wollte ich hier bleiben und alleine sein. Wir konnte er nur so gnadenlos sein? Ich hatte mich auf ihn gestützt ihm mein leben anvertraut und er war so rücksichtslos und warf alles zu Boden was er packen konnte. Er hätte ebenso gut jeden einzelnen unserer Momente anzünden können. Er wollte sie vergessen und ich konnte es verstehen, doch er verstand nicht das ich nicht so weit war ihn zu vergessen. Ich wollte ihn einfach noch nicht fallen lassen!
ich hatte ihm doch etwas für die Ewigkeit geschworen. doch für ihn schien die Ewigkeit nicht all zu lange angehalten zu haben. Er schien die Ewigkeit zu hassen und jeden Tag darauf zu hoffen das ich aufgab. er bereitete mir die Hölle auf erden und doch ließ ich ihn nicht im Stich. er hätte niemals gedacht das ich es so ernst meinte, doch als er erkannte wie ernst es mir wirklich war packte er seine Sachen und verschwand. ich war allein. Meinen Freunden kehrte ich zu oft den rücken zu, weil ich mich auf das einzigst "sichere" verlassen hatte und das immer und immer wieder. Doch nun schien dieses einzigste sichere Ding in meinem leben weniger sicher vorhanden zu sein. Es war nicht nur weniger sicher vorhanden es war überhaupt nicht mehr vorhanden! Doch ich konnte das alles nicht fassen. Ich spielte mir selbst vor das alles gut sein würde. Das das alles nur ein schlechter Traum ist. Wer weiß vielleicht ist er ja nur ein paar tage zur Erholung weg gefahren? Immerhin musste er ja wieder kommen ich hatte hier ja noch einige seiner Sachen. Und vielleicht sah er dann ein wie wichtig ihm die Ewigkeit zu sein schien. Doch ich wurde wiedermal nur enttäuscht. Er machte sich nichts aus Ewigkeit, er machte sich nichts daraus einem Menschen eine stütze zu sein und er machte sich schon gar nichts aus mir!
Er erschuf den perfektesten Scherbenhaufen der je erschaffen wurde.

 

24.6.10 18:54
 


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