WACHTRÄUMERIN Eins Zwei Drei Vier Fünf Sechs Herz

Persönliche Helden



Ich war Ratlos. Wie konnte ich ihnen nur schonend bei bringen das ich Abstand von ihnen wollte ohne sie dabei zu verletzten? Sie waren für mich Alles! Meine Helden eben. Doch wie konnte ich meinen Helden sagen das ich keine Helden wollte und sogar vielleicht keine brauchte. Ich wollte doch so gern allein sein und doch wollt ich nie wirklich allein sein. Ich steckte fest. Diese Helden waren einst alles für mich doch ich hatte sie schon genug mit in den Abgrund gezogen. Niemand möchte Helden am Boden sehen und schon garnicht seine Eigenen. Also setzte ich mich hin und fragte mich wie diese Menschen für mich so groß geworden sind. So unvergesslich und lebenswichtig. Und Anfangs dachte ich wirklich das dabei niemals was zu stande kommen würde. Es dauerte endlos bis ich alles zusammen hatte. Jedes kleinste Detail aufgeschrieben hatte. Und ich fing wieder an zu überlegen. Sollten Helden nicht deshalb Helden sein weil sie unvergessliches tun? Und wenn sie unvergessliche Dinge taten wieso erinnerte ich mich an so vieles nicht mehr. Und plötzlich viel es mir wie Schuppen von den Augen. Sie waren normale Menschen ich hatte sie zu meinen Helden gemacht weil sie die wichtigsten stützen waren und ich einfach hoffte das meine Helden mich niemals verlassen würden. Mich stimmte aufeinmal so vieles Traurig, ein Lied, ein Gedanke, ein Bild und die anwesenheit meiner Helden die ich nach wie vor nicht enttäuschen wollte. Ich beschloss also Ihnen nicht von dem geplanten Rückzug zu sagen. Sie blieben also meine Helden und ich fing langsam immer schneller an zu begreifen weswegen meine Helden meine Helden wahren. Sie waren die großartigsten Personen die ich um mich haben konnte FÜR MICH! Sie kamen zu mir und sie nahmen mich herzlichst auf. Sie waren jederzeit da und versuchten mich vor allem schlechten zu bewahren. Sie taten all das was nur Helden tun konnten. Ich fühlte mich ihnen mitlerweile so nah das ich bei einigen das Gefühl hatte sie konnten Gedanken lesen. Doch wo ein Hoch ist folgt auch leider schnell ein Tief und so fiel ich wieder. Wie konnte ich meinen Helden nur vermitteln wie wichtig sie mir waren? Worte würden dazu nicht ausreichen, selbst Gesten nicht. Wie konnte ich diesen Menschen, meinen Helden, nur zeigen das sie mich niemals verlassen durften. Das sie mir wichtiger waren als alles andere vor ihnen. All das gegrübel half nichts, ich weiß es bis heute noch nicht. Doch ich hoffte das sie mich verstanden und sahen wie wichtig sie mir waren auch wenn ich es ihnen niemals richtig hätte zeigen geschweige denn sagen können. Also versuchte ich das für sie zu tun was sie für mich bisher immer taten. Ich war für sie da, ich hörte ihnen zu und ich versuchte zu helfen so gut es ging. Es schien mir auch wirklich zu gelingen.. Anfangs. Dann wiederum schlich sich die nächste schwierigkeit an, Emotionen! Längst vergesse Emotionen die sich tief in meinem inneren versteckt hatten aufeinmal waren sie wieder da. Das Glück, die Trauer, die Angst, das Selbstbewusstsein. Sie packten mich von hinten und warfen mich auf der Bahn.
25.6.10 04:09
 


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