WACHTRÄUMERIN Eins Zwei Drei Vier Fünf Sechs Herz

Die komische Stimmung



Da war sie wieder diese dunkle Decke die alles unter sich verschluckte. Die niemandem Einsicht bot in ihr Inneres. Was auch immer man mit ihr anfangen sollte, ich wusste es nicht! Man konnte sie nicht verscheuchen, nicht gegen sie ankämpfen sie war einfach da. Muffig, dunkel und alt. Ich hoffte natürlich das sie auf schnellstem Wegen wieder kehrt machte und mich verlassen würde. Doch der Wunsch blieb auch leider nur ein Wunsch. So lebten wir also zusammen die muffige Decke und ich. Es war kein schönes Leben das kann ich euch versichern. Alles wurde aufeinma ganz anders dargestellt. Es gab viel Streit, viele Missverständnisse und noch mehr Trennungen. Und der Pakt? Naja den konnten wir wohl vorher schon knicken! Wie hätte auch nur ernsthaft jemand glauben können das dieser ganze Blödsinn wirklich funktioniert?! Aber was solls. Schlechte Erfahrungen sind da um gemacht zu werden. Nach vielen, vielen Tagen mit meinem ständigen neuen Begleiter quälte ich mich nun endlich nach draußen in die kalte, harte Welt. Anfangs war es eine äußerst ungemütliche Begegnung, unfreundlich und abweisend. Doch nach dem etwas Zeit vergangen war gefiel mir diese kalte und harte Welt aufeinmal genauso gut wie vorher. Ich beschloss also neue Kontakte zu knüpfen und die Decke, eine Decke sein zu lassen. Mein Plan ging natürlich überhaupt nicht auf. Wer hätte auch etwas anderes erwartet nach solchen Begleitern im Vorfeld. Ich irrte also durch die Welt in der Hoffnung irgendwann jemanden zu finden der es wirklich mit MIR aushalten kann. Ich hoffte dabei das weder Aussehen noch Interessen eine Rolle spielten. Es gestaltete sich auch äußerst schwierig um ehrlich zu sein, doch plötzlich und so ganz ohne mühe stand er da. Der Mensch der mein Leben wieder verändern sollte, diesmal wiederum zum Guten! Wir kamen also ins Gespräch der "Neue" und ich und stellten auch recht schnell einige Gemeinsamkeiten fest. Innerhalb kürzester Zeit rückten wir so schnell ziehmlich eng zusammen und waren bald unzertrennlich, so schien es zumindest. Einige Zeit funktionierte dieses Schema auch doch schnell schliech sich wieder dieses komische Gefühl an. Sollte mir etwa diesmal das Glück gegönnt sein? Und dann folgte wohl die prägendste Aussage meines Lebens ich verstand sie erst nicht und sie war in jenem Moment wirklich bedeutungslos doch nach einigen Tagen könnte man es als neues Lebensmotto auslegen. AUCH TRÄUMER HABEN GLÜCK!
26.6.10 05:04
 


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