WACHTRÄUMERIN Eins Zwei Drei Vier Fünf Sechs Herz

Träumer



Es war immer schon schwierig zu sein ein Träumer zu sein. Alle anderen um mich herum waren typische Pläneschmieder! In so einer Situation plötzlich mitten in der Masse zu stehen und zu sagen ich habe einen Traum ich möchte nicht Planen ich möchte hoffen,warten und darauf zu arbeiten war äußerst schwierig und für die Anderen unbegreiflich. Sie schauten mich verwirrt an und sagten schnell Dinge wie "Du solltest dir Alternativen überlegen und sehen was du tun kannst, du hast nicht die Chance zu wählen" aber ich war mir sicher ICH KONNTE! Und so entschied ich natürlich versuchte ich mich immer wieder an gewissen Alternativen jedoch stellte sich schnell heraus das diese Alternativen keine waren. Und so beschloss ich also weiterhin das zu tun was ich am besten konnte TRÄUMEN! Viele Menschen mochten mich vielleicht genau deswegen. Weil ich unbekümmert durch die Welt zog und dabei doch in gewisser weise einen roten Faden verfolgte. Aber fast doppelt so viele hassten mich auch genau für dieses Verhalten!, sagten ich sei nicht fähig irgendetwas zu erreichen. Da ich mich damals schnell entmutigen lies, glaubte ich natürlich an das was die Leute mir einredeten. Ich stratete also unzählige Versuche neue Alternativen die keine wahren für mich zu suchen doch es bewies sich. Das das beste niemals gegen etwas zu ersetzen ist was deiner Stimmung lediglich zu einem "hmm geht so" verhilft. Also dachte ich nach ich blickte auf den roten Faden der sich durch mein Leben zog und stellte fest das alles total aus der Bahn geraten war. Ich machte mich also auf die Träume die in mir schlummerten zu verwirklichen und scheiterte mit jedem Versuch. Irgendwann beschloss ich also das träumen vielleicht nicht die richtie Art für mich zu leben zu sein scheint. Ich hatte keine Träume mehr stattdessen war ich voll mit Plänen bestückt die diesmal auch wirklich funktionierten, dachte ich zumindest. Doch wie sich rausstellte war auch das nur eine der vielen Alternativen. Denn deine Träume werden dich immer wieder einholen! Träumer werden immer solche bleiben egal wie sehr sie sich bemühen es nicht so sein zu lassen. Also stürzte ich mich in eine Welt die mir bis dorthin noch völlig fremd war. In die moderene Welt von Chatten, unpersönlichen Kontakten und hoffentlichen leidensgenossen die in wirklichkeit keine waren. Das kalte anonyme Internet wie ich einst dachte. Doch ich musste schnell feststellen das es genauso wenig kalt und anonym ist wie die Großstädte dieser Welt. Es war schön und auf gewisse art beruhigend. Ich verweilte doch also eine Weile schloss gute Kontakte verabschiedete mich jedoch auch von einigen anderen mit denen ich weniger guten Kontakt hatte auf dauer. Ich zog mich komplett aus der außen Welt zurück, so nach und nach. Ich baute Meter hohe Mauern zwischen mich und mein reales Umfeld, niemand sollte mir zu nah kommen. Das bekamen sie dann auch relativ schnell zu spüren. Ich veränderte mich, auf einen schlag war ich nicht mehr die die ich einst war. Meine Eltern machten sich damals Sorgen um mich und dachten es wäre vielleicht garnicht so schlecht mich inne Klinik einweisen zu lassen in der sie mich quälen und zwanghaft unter medikamente setzen. Als ob das was geholfen hatte. Im gegenteil nachher hasste ich meine Eltern mehr als jemals zuvor und meine Situation verschlechterte sich immer mehr mit den Jahren. Chronischer Schlafmangel, Manische Depression, haufen weise Medikamente die mir helfen sollte. Doch nichts half. Anscheinend hatten es alle Menschen um mich herum endlich geschafft mich, mit samt meinem Gemäuer zu fall zu bringen. Und so zappelte ich herum. Ein Nervenzusammenbruch gefolgt vom nächsten. Ständige Aussetzer und dieses unerträgliche Leiden! DOCH KEIN ARZT DER WELT KONNTE MIR HELFEN! Also beschloss ich schließlich mir selbst zu helfen, OHNE Medikamente. Ich dachte auch bis heute das ich das wirklich gt im Griff hätte, doch wies scheint nimmt alles eine etwas andere Wendung als ich möchte. Plötzlich geriet alles aus der Bahn. Mein Leben, mein Umfeld, MEINE EIGENST ERSCHAFFENE WELT! Alle Menschen um mich herum sei es internet oder reale Freunde schauten weg und wollten es nicht wahr haben. Ich hatte das Gefühl allein zu sein, ohne wirklich allein zu sein!? Ich weiß das das alles sehr seltsam klingt aber so schien es zu sein. Ich kam mir hilflos und so verloren vor. Ich kämpfte mit letzter Kraft dagegen an. Doch nichts half gegen dieses schreckliche Gefühl zu versagen. Alles was man dachte bisher erreicht zu haben vor einem im Sand versinken zu sehen. Da waren sie also die letzten 4 Jahre meines Lebens! Von Jetzt auf Gleich verschwunden und nie wieder gesehen. Damals dachte ich es könnte garnicht schlimmer kommen. Doch bekanntlich folgt nach jedem Tief, ein Hoch und anschließend ein noch tieferes Tief!
11.7.10 17:40
 


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